Russland, wir kamen!

Schon lange war uns  klar, was kommen musste und jetzt war es endlich soweit. Das Theater RIF ist mit seinem inklusiven Theaterstück „Die Schneekönigin“  international gegangen. Nach den erfolgreichen Aufführungen in Bergisch Gladbach und an der Johann-Joseph-Gronewald-Schule Köln stand nun das nächste Abenteuer bevor: St. Petersburg!

So mancher wird sich hier die Frage stellen, warum die Wahl gerade auf St. Petersburg gefallen ist, aber die Antwort ist sichtlich einfach:  Dort fand das Theaterfestival „Harlekin“ statt. In diesem Wettbewerb treten Russlands berühmteste Theaterregisseure und -regisseurinnen gegeneinander an und Die Sieger nehmen in bestimmten Kategorien z.B. „beste Musik“ im Oscar-Flair Trophäen und Preisgelder entgegen.

Wir konnten als Gastteilnehmer zwar nicht reich und berühmt werden, aber wir haben trotzdem eine Menge Spaß und Erfahrung mitgenommen. Man könnte fast meinen, wir hätten mehr gewonnen als so mancher russische Superstar.

Die Inszenierung von Hans Christian Andersens Meisterwerk ist unter der Leitung von Natalia Plechanov und Johanna Niesen herangewachsen, die mit Hilfe des staatlichen Förderungsprojektes „Kultur macht Stark“ gehörlosen Kindern einen Zugang zum Theater schaffen konnten. Doch nicht nur diese Barriere wurde gebrochen, denn unter den Schauspieler/innen  befanden sich Jugendliche mit und ohne Handicap, die gemeinsam eine neue Leidenschaft entdecken konnten.

Am Ende dieses Abenteuers hat man wieder gesehen, dass Kultur nicht nur stark macht, sondern auch verbindet.

 

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